Die erste Anwendung ist durch. Habe mir gedacht, die verschiedenen Hautzonen/Hautregionen an unterschiedlichen Tagen zu machen, damit die Haut nicht zu sehr belastet wird. Denn wie es sich auf die Haut auswirkt, ist nach wie vor unklar.

Der Hersteller erzählt darüber eher positives bzw. nichts negatives. Wenn man wie ich, das Netz danach ein wenig durchforstet, kommen aber auch schlechtere News zutage. Von Langzeitschädigungen der Haut ist die Rede, schluck- was weiß ich, was in 10 Jahren ist, könnte auch morgen tot sein.

Na shopgirl71, dadran wollen wir mal nicht denken.Ja ist gut, ich verwerfe das mal.

Der Lumea SC2009 kam hier schon aufgeladen an, so dass ich gleich nach der vorher getätigten Rasur anfangen konnte. Das Gerät liegt gut in der Hand. Da ich natürlich ein wenig ausprobieren muss, wie ich das Gerät in welchem Winkel zur Haut (90°)halten muss, hatte ich nach einiger Zeit das Gefühl, es wäre doch eher schwer und unhandlich.

Der Lumea gibt nur im absoluten richtigen Winkel einen Blitz ab, sicher nur eine Sache der Gewohnheit.Während ich die vordere Lichtimpulstaste (Bild4 ) gedrückt halte und den richtigen Winkel zum Bein einhalte, leuchtet hinten am Gerät die Readyzone grün auf.. ready, ready, geht los jetzt. Wie auf Bild 2 ersichtlich, folgt dann der sogenannte Blitz, es ist nicht stechend hell, sondern eher rot, wie so ein Infrarotlicht, welches kurz aufflackert. Etwas wärmer wird das Gerät dabei, angenehm auch an der Haut, das Geräusch ähnelt einem Staubsauger oder Fön. Nach Gebrauch kühlt es sich schnell ab und kann dann so in den beigefügten Beutel getan werden, dann ist es gut verstaut.

Philips hat eine überaus detailierte Gebrauchsanweisung zusammengestellt, schön bebildert und alles mal deutlich erklärt, auch besonders die Dinge aufgezählt, für die der Lumea nicht geeignet ist(Augenbrauen).Dort stehen auch die Zeitangaben für die entsprechenden Hautbereiche:

  • 8 Minuten Vorderbein
  • 14 Minuten Hinterbein
  • 4 Minuten Bikinizone
  • 1 Minute Achselregion
  • 1 Minute Gesichtszone

Philips empfiehlt eine Anwendung im 2 Wochen Rythmus bei den ersten 3 Anwendungen, danach reichen die Vorgänge alle 4-8 Wochen. Meine erste Anwendung an den Beinen erfolgte gestern und wird dann  dort in 2 Wochen fortgesetzt, die verschiedensten Aufsätze werde ich dann auch noch nach und nach ausprobieren.Philips sagt ganz klar, das die Verwendung mit Lumea nicht schmerzhaft sein soll, wenn dem so wäre, sind entweder die Lichtimpulsintensität herabzusetzen oder abzubrechen. Es ist keinesfalls wie bei einem Epilierer, es ziept nicht, es wird nur Licht ausgesetzt.

Es gibt 2 Anwendungsarten bei diesem Lumea:

  • Halten und Lichtimpuls
  • Gleiten und Lichtimpuls

Die erste Variante habe ich gestern vollzogen und jetzt lese ich dazu, das dies eher für kleinere Regionen , wie Knie oder Ellenbogen geeignet ist. Blitztaste kurz drücken und loslassen, damit ein Lichtimpuls ausgelöst werden kann.

Die zweite Variante ist für die größeren Bereiche geeignet, wie die Beine beispielweise. Aha (!)die Blitztaste muss dabei durchgehend gedrückt gehalten werden, um mehrere Lichtimpulse nacheinander auslösen zu können, das hört sich gut an.

Die Schwierigkeit der Nutzung liegt vor allem im Detail, man soll über jede Stelle nur einmal gehen, es wird nicht intensiviert oder glatter weil ich zig mal drüber gehe, im Gegenteil dadurch könnte ich irreparabele Hautschäden oder Reizungen oder Rötungen hervorrufen, hört sich dann schon gefährlicher an. Experten empfehlen immer solche Art der Behandlungen von einem Dermatologen ausführen zu lassen, schließlich sei er oder sie der Fachmensch. Nen Dermatologen hab ich gerade nicht am Start, also schick ich Stoßgebete gen Himmel(kann es mal bitte jetzt aufhören zu regnen? Es schüttet gerade wie aus Eimern, ich bin zum grillen verabredet.)das mir da nichts dergleichen passieren wird.

Da ich das Gerät leicht gedrückt auf das Bein halte, kommt ein miniminimini Abdruck des Aufsatzes zustande, der nach dem Absetzen natürlich wieder verschwindet und dies ist mein einziger Anhaltspunkt, wo ich denn schon war. Das erzeugte Licht soll harmlos für die Augen sein, Schutzbrille wird nicht benötigt.